Kostenerstattung

Kostenerstattung

nach § 45b SGB XI (Entlastungsleistungen)

Entlastungs-Leistungen

Bei vorhandener Pflegeeinstufung haben Sie Anrecht auf unsere Entlastungangebote. Darin enthalten sind Serviceleistungen in Ihrer unmittelbaren häuslichen Umgebung.

Kostenerstattung der Entlastungs-Leistungen

Die Kosten für diesen Service werden bis zu einem, vom Pflegegrad abhängigen Betrag übernommen.

Wir rechnen unsere Leistungen für Sie direkt mit Ihrer Pflegekasse ab.

§ 45b SGB XI Entlastungsbetrag

Pflegebedürftige in häuslicher Pflege haben Anspruch auf einen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125,00 € monatlich. Der Betrag ist zweckgebunden einzusetzen für qualitätsgesicherte Leistungen zur Entlastung pflegender Angehöriger und vergleichbar Nahestehender in ihrer Eigenschaft als Pflegende sowie zur Förderung der Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit der Pflegebedürftigen bei der Gestaltung ihres Alltags.

Umwandlung des ambulanten Sachleistungsbetrages nach §45a SGB XI

Mit dem zusätzlichen Budget aus der Umwandlung von Sachleistungen können Sie zusätzliche Entlastungsleistungen finanzieren. Neben dem eigentlichen monatlichen Entlastungsbetrag von 125,00 €, können maximal 40 % des (Ihrem Pflegegrad zustehenden) Sachleistungsbudgets in Anspruch genommen werden.

Wofür?

Mit dem Umwandlungsbudget können ausschließlich zusätzliche Entlastungsleistungen aus dem Bereich „Angebote zur Unterstützung im Alltag“ finanziert werden.

Diese Möglichkeit gilt für die Pflegegrade 2 bis 5 und für alle 3 Optionen der Pflegeleistung:

  • Pflegegeld
  • Pflegesachleistungen
  • Kombinationleistungen

Wieviel Maximal?

  • PG 2: 689,- Euro/Monat
  • PG 3: 1.298,- Euro/Monat
  • PG 4: 1.612,- Euro/Monat
  • PG 5: 1.995,- Euro/Monat

Hierbei handelt es sich um die Pflegesachleistungsbeträge von denen bis zu 40% in die Entlastungsleistungen übernommen werden können.

Anerkennung

Anerkannt wurde auf Grundlage der Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach dem Elften Buch des Sozialgesetzbuches (AnerkVo SGB XI) vom 21.09.2017 die Firma

Meyer`s Gebäude-Service
Theodor-Heuss-Str.13
31157 Sarstedt

mit Angeboten zur Alltagsbegleitung und Serviceangeboten für haushaltsnahe Dienstleistungen für Pflegebedürftige mit allgemeinem und mit besonderem Betreuungsbedarf als Angebot zur Unterstützung im Alltag im Sinne §45a Abs. 1 und §45b Abs. 1 Nr. 4 SGB XI mit Wirkung vom 04.10.2020.

Private Leistungsnehmer

Angebote für den privaten Haushalt erstellen wir individuell, je nach gewünschtem Aufwand.

Wir freuen uns auf Sie

Sehr liebevolle und fachkundige Mitarbeiter*innen entlasten Sie und Ihre Familie gerne!

Haben Sie Fragen zu unseren Leistungen, zur Kostenerstattung oder möchten einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren, sprechen Sie uns an.

Kontakt

Haushaltshilfe §38.1 SGB V

(1)
Versicherte erhalten Haushaltshilfe, wenn ihnen wegen Krankenhausbehandlung oder wegen einer Leistung nach § 23 Abs. 2 oder 4, §§ 24, 37, 40 oder § 41 die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Voraussetzung ist ferner, daß im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Darüber hinaus erhalten Versicherte, soweit keine Pflegebedürftigkeit mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 im Sinne des Elften Buches vorliegt, auch dann Haushaltshilfe, wenn ihnen die Weiterführung des Haushalts wegen schwerer Krankheit oder wegen akuter Verschlimmerung einer Krankheit, insbesondere nach einem Krankenhausaufenthalt, nach einer ambulanten Operation oder nach einer ambulanten Krankenhausbehandlung, nicht möglich ist, längstens jedoch für die Dauer von vier Wochen. Wenn im Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder das behindert und auf Hilfe angewiesen ist, verlängert sich der Anspruch nach Satz 3 auf längstens 26 Wochen. Die Pflegebedürftigkeit von Versicherten schließt Haushaltshilfe nach den Sätzen 3 und 4 zur Versorgung des Kindes nicht aus.

(2)
Die Satzung kann bestimmen, daß die Krankenkasse in anderen als den in Absatz 1 genannten Fällen Haushaltshilfe erbringt, wenn Versicherten wegen Krankheit die Weiterführung des Haushalts nicht möglich ist. Sie kann dabei von Absatz 1 Satz 2 bis 4 abweichen sowie Umfang und Dauer der Leistung bestimmen.

(3)
Der Anspruch auf Haushaltshilfe besteht nur, soweit eine im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann.

(4)
Kann die Krankenkasse keine Haushaltshilfe stellen oder besteht Grund, davon abzusehen, sind den Versicherten die Kosten für eine selbstbeschaffte Haushaltshilfe in angemessener Höhe zu erstatten. Für Verwandte und Verschwägerte bis zum zweiten Grad werden keine Kosten erstattet; die Krankenkasse kann jedoch die erforderlichen Fahrkosten und den Verdienstausfall erstatten, wenn die Erstattung in einem angemessenen Verhältnis zu den sonst für eine Ersatzkraft entstehenden Kosten steht.

(5)
Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, leisten als Zuzahlung je Kalendertag der Leistungsinanspruchnahme den sich nach § 61 Satz 1 ergebenden Betrag an die Krankenkasse.